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ZAO aus Pennsylvania haben in ihrer mittlerweile sechs Jahre alten Bandgeschichte bereits vier Alben veröffentlicht. "The Funeral Of God" stellt den fünften Longplayer dar und lässt im ersten Moment auf wüsten Black Metal schließen. Weit gefehlt, denn erstens sind ZAO nicht wüst und zweitens weit weg von der Kunst des schwarzen Bleches. Wie viele neue Bands sind auch die Amerikaner stilistisch nicht leicht einzuordnen und obwohl vor allem der Carcass-Einfluss kaum zu überhören ist, dominiert dieser nicht das Gesamtbild. Death Metal-, Hardcore- und sogar New Metal-Einflüsse lassen sich auf der knapp 50 Minuten langen CD wieder finden und was auf den ersten Blick dabei unschlüssig und überladen klingt, macht nach ein paar Hördurchläufen durchaus Sinn. Schräge Akkorde, wuchtiges Drumming und eine knochentrockene Produktion lassen teilweise an Neurosis erinnern, ZAO machen allerdings fast durchweg so viel Geschwindigkeit, dass die Parallelen sich in Grenzen halten. Gesanglich beschreitet man ebenfalls verschiedene Wege und wo Frontman Dan Weynandt ganz klar nach Jeff Walker (Carcass) klingt, bringt Scott Mellinger an den Background-Vocals die nötige Abwechslung mit seiner klaren Stimme. "The Funeral Of God" ist mit Sicherheit ein recht anspruchsvolles Stück Musik, allerdings schaffen es die Jungs, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Kopf-Musik und Otto-Normal-Metal herzustellen, so dass auch jeder, der nicht auf Bands wie Converge oder The Dillinger Escape Plan steht, seinen Spaß an der Platte haben könnte. (cs)
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