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"Treibend, wuchtig, direkt" sagt die Bio. Jack Endino heisst der Produzent. "ZAMARRO goes USA" ist das große Ziel, dass z.T. schon erfüllt wurde, da die Produktion ausschließlich in den USA stattfand. Der Toursupport für ADAM WEST wird jetzt schon vorbereitet. Letztes großes Argument: Supermodern, das Label, dass u.a. auch meine Lieblinge DANKO JONES und SHARON STONED beherbergt. Promotiontechnisch ist hier einiges am Start, dieses Schweizer Trio muss ein unendliches Potential an Wut im Bauch haben, dass eine solch energische Entwicklung möglich werden konnte. Seit April 2002 ist all dies passiert. Welch großes Glück, die USA zu bereisen, die Platten dort zu produzieren, dem Rock´n´Roll so schnell näher zu rücken, als es jemals Europa ermöglichen könnte. Doch was höre ich da noch raus? DRUCK. Man hört hier keine Freiheit zwischen den Zeilen der Musik, hier hört man das zögerliche, europäische Blut. In Amerika aufnehmen und spielen mag eine gute Schule sein, aber ob diese Schule die Musik besser macht, kann ich nicht bestätigen. Viele Geraden, viele ONE TWO THREE FOURS, viel Schüchternheit, viel erzwungene Schlichtheit, aber keine Hau-Auf-Die-Fresse Rock´n´Roll, was es eigentlich verkaufen soll. Ich möchte nicht, dass dies wie ein Verriss klingt, bei weitem nicht, die Musik ist handgemacht und pur, an der Stimme ist nichts auszusetzen, sie hat Klang und Farbe, die Produktion ist nicht von schlechten Eltern... mir fehlt etwas. Man könnte es Authentizität nennen. Ich kann nicht beurteilen, wie es den Jungs in Amerika ging, aber ich finde, der große Bruder schaut zu sehr aufs Handwerk, als dass er sie einfach mal machen ließ. Ich wünsche weiterhin Glück und steht dazu: ihr müsst nicht Amerikaner sein, auch wenn ihr das Talent dafür habt. (dana)
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