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Ich mag Tfr Records. Two Friends wie es n i c h t mehr heisst, sondern eben Tfr. Trotzdem ist das Hauptkritikpunkt bei diesem kleinen, schmucken Label, dass sie immer Bands haben, die wunderbare Poplinien haben, schönste, unprätentiöse Mitgehparts und immer noch mitreissen können (siehe auch BRAND NEW JERSEY, auch eine dieser grandiosen Bands!!), doch, ob es nun das Label oder die Studios sind, in die die Bands geschickt werden, immer der Sound ist, der mich wütend aufspringen lässt: NEEEEEIIIIIN, nicht bei diesen Songs! Bitte nicht!
Die vier äusserst ansehnlichen Italiener, die auch diesen süssen Italo-Style in ihrer Stimme mitvibrieren lassen (das Englisch ist trotzdem sehr gut, im Gegensatz zu manch deutschen Beispiel; wenn man es hingegen weiß, kann man ihre Herkunft heraushören, auf eine sehr schöne Art) bauen auf das Prinzip, emoige Texte in rockig-punkigen Sound zu packen und Texte à la "You´re my never falling star and you´re my world and everything I had" zu schreiben, die jedoch im Kontext Berechtigung haben. Doch der Sound ist ... aalig, glipschig, viel zu glatt für diesen Ausdruck an Talent. Ich weiß nicht, warum es dieses Label immer wieder hinbekommt, diese Talente auffindig zu machen, den Sound dann aber zu so einem Seifenblasengewitter zu machen. Warum nur? fragt sich die Dana.
Oft bemerkt man die strenge Vorgabe des Englischlehrers, der mit im Studio stand, um Vocal-Coaching zu machen. Warum hat man nicht einfach diesen Moment so gelassen, wie er ist, ich bin mir sicher, die Band würde mehr zu sich selbst stehen können.
Um das Meckern endlich beiseite zu lassen: die Songs sind gut arrangiert, die Stimmen gut aufeinander abgestimmt, Gitarrenparts vorbildlich... Witzigerweise ist es alles eine Mischpoke: The ATARIS wieder: nehmen die VANILLA SKYs mit auf Tour in Italien, mit MAXEEN wurde davor getourt, also in diesem Punkt wurde alles richtig gemacht, die Band ist auf Tour, im Vorprogramm von Bands, die man so und so sehen muss und erreichen das Publikum, das sie haben möchten.
Ich wünsche den Italieniern, dass sie sich treu bleiben lernen und bei ihrer nächsten Platte nur noch das Soundproblem lösen lernen. I´m waiting for something! (dana)
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