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Irgendwie kann ich es nicht ganz glauben, dass "Elements Pt.2" und dessen Vorgänger zeitgleich entstanden sein sollen. Wir erinnern uns, im Frühjahr dieses Jahres meldeten sich STRATOVARIUS aus ihrer Pause mit ihrem leicht progressiven aber nicht ganz überzeugendem "Elements Pt1." zurück und kündigten auch den Nachfolger an, dessen Songs ebenfalls in eben diesen den Writing-Sessions entstanden waren. Nun, wenn dem so ist, dann müssen die Herren Tolkki und Kotipelto im Nachhinein einiges nachbearbeitet haben, denn zwischen beiden Langeisen besteht nach meiner Auffassung ein fast schon eklatanter Unterschied: "Elements Pt.2" ist rockiger und weniger weich ausgefallen, und ist insgesamt ne ganze Ecke besser als der Vorgänger.
Mit dem Bombast Opener "Alpha And Omega" wird schon zum Anfang das erste von zwei richtigen Groove-Monstern von der Kette gelassen, welches erst schwerfällig in Gang kommt, aber dann langsam richtige Ohrwurmqualitäten offenbart. "I Walk To My Own Song" ist die erste Single-Auskopplung zum Album und im Vergleich zu "Eagleheart" vom Vorgänger mindestens drei Klassen besser. Zwar nervt anfänglich das Keyboard, dennoch wächst der Midtempo-Track mit jedem Durchlauf und kristallisiert sich schlussendlich als absoluter Volltreffer heraus. Mit der Highspeed Rakete "I’m Still Alive" schießt dann die finnisch-schwedisch-deutsche Kappelle endgültig den Vogel vom Giebel. Ein unglaublich schneller Song mit ausgefeilten Gitarrenparts und einem Wahnsinnsrefrain. Hier beweist Herr Kotipelto einmal mehr, dass er zu den besten seines Fachs gehört. Der Song ist jedenfalls ein Kracher, der STRATOVARIUS Hymnen wie "Legions Of The Twilight" oder "Black Diamond" in nichts nachsteht. Bei "Seasons Of Faith’s Perfection" wird erstmal ein paar Gänge zurück geschaltet. Der Track wird vornehmlich von Kotipeltos Gesang getragen und ist einfach eine supermelodische Semiballade, bei der einem fast schon richtig warm ums Herz wird, ach wie ist das schön...
Mit "Awakening The Guardian" folgt dann das das zweite Groove-Monster. Auf einem fast schon beängstigend hohen Niveau stampft das Teil durch die Botanik und macht den Song zu einem weiteren, absoluten Highlight. Ich kriege jedenfalls das Eröffnungsriff nicht mehr aus den Ohren. Danke, Timo.
"Know The Difference" ist danach eine typische Strato-Uptempo Nummer. Finnish Dynamite, wie wir es eben kennen. Nicht überragend, aber trotzdem gut. Bei "Luminous" zeigt sich dann am deutlichsten, dass "Elements Pt.1" und "Elements Pt.2" zusammen entstanden sind. Das eher langsame und gefühlvolle Stück erinnert gar ein wenig an "Papillon". Mit dem Prachtstampfer "Dreamweaver", bei dem sich mittelschnelle und treibende Passagen ununterbrochen die Klinke in die Hand geben, und dem "Wir-haben-uns-alle-lieb" Song "Liberty" endet dieses Super Album, das von meiner Warte aus jedenfalls DAS wirkliche STRATOVARIOUS Comeback darstellt. Große Klasse, Jungs!
(lk)
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Kommentare
neuer Kommentar
Dem kann ich mich nur anschliessen.
Vergleicht man beide Alben ist das ein Unterschied wie Döner mit Scharf und Döner ohne Scharf wobei "SCHARF" ganz klar auf Elements Pt. 2 zu trifft.
Hossa die Wildsau
Nico
- Nico <nico@metal-inside.de>
(24.10.2003)
Also...ich kann mich auch nicht über Elements Part 1 beschweren...beides tolle Alben! Hoffen wir doch, daß noch welche folgen werden...so sicher is ja das net im Moment!
- Stiggi <stiggi30@gmx.net>
(09.08.2004)
Zwei wörter: Absolute Scheisse!!!!!!!!!!!!
- Der Schmutzige Hirsch <xxx>
(07.07.2005)
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