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Unschwer zu erkennen - hier wird einer der größten Hardrock-Bands aller Zeiten gehuldigt. Und das in so fern umfassend, als dass hier sowohl Tracks aus der D.L. Roth-Ära (1978 bis ’84) und der anschließenden Zeit mit Sammy Hagar (bis 1996) als auch Solohits der beiden Frontmänner Erwähnung finden.
Über Sinn und Unsinn solcher Compilations muss sich jeder selbst im Klaren sein, daher gehe ich hier lediglich auf die einzelnen Tracks ein:
"Panama" (u.a. mit den Schwergewichten Jimmy Crespo und Richard Kendrick) klingt fast so gut, wie das Original, "Shy Boy" (feat. u.a. G. Lynch und T. Harnell) kommt etwas steril aus den Boxen, Enuff’z Enuff’s Version von "Yankee Rose" rockt dagegen angenehm dreckig.
An den anschließenden Interpretationen von "Ain’t Talking ’Bout Love" (feat. Jet Black Boy), "Tobacco Road" (feat. Corey Craven), "Take Your Whiskey Home" (feat. American Dog) und Mas Tequilla (feat. Full Tilt) gibt es im wesentlichen nichts auszusetzen - an das Original kommen alle dennoch erwartungsgemäß nicht heran.
"I Can’t Drive 55" von Shane Volk kommt schön druckvoll daher, das göttliche "When It’s Love" (wieder mit Studiocrack Richard Kendrick) wurde seinem Status entsprechend gut vertont, das noch bessere "Right Now" wird (mit 5150 vermutlich von einer VH-Coverband) nur mäßig in Szene gesetzt, und "There’s Only One Way To Rock" rundet das Dutzend Neuauflagen ab.
Auf keiner der zwölf Versionen hat man sich auch nur einen Zentimeter sprich Halbton von der Original-Vorlage weg getraut - eigene Interpretationen Mangelware. Entscheidet selbst, ob ihr zwölf nachgespielte VAN HALEN-Tracks braucht; die Qualität ist zweifellos in Ordnung.
(heavy)
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