Review

Accept - Blood Of The Nations (Tipp!)
 
Heavy Metal
 
Label
Vertrieb
Zeit
Tracks
Nuclear Blast
Warner
67:36 min
12


 

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Das Fazit nehme ich gleich vorweg: auch wenn zig Tausende Udo-Fans skeptisch waren, wie die „neuen“ ACCEPT wohl klingen würden, und viele davon die Besetzung mit Neuzugang Mark Tornillo (Ex-TT QUICK) von vornherein abgelehnt haben, klingt „Blood Of The Nations“ besser als alles (ja, wirklich alles!), was Herr Dirkschneider mit seiner Soloband in seiner gesamten Karriere aufgenommen hat. Natürlich kann man sich darüber streiten, ob es diese Platte mit den überragenden ACCEPT-Frühwerken aufnehmen kann, aber das ist gar nicht wichtig. Zwischen etwa „Balls To The Wall“ und „Blood Of The Nations“ liegen über 25 Jahre Metal-Geschichte, die man nicht einfach ignorieren kann. Und genau das ist der Punkt, denn Wolf Hoffmann, Peter Baltes und Co. haben es geschafft, diesen Umstand zu meistern und ein Album vorzulegen, dass einerseits im positiven Sinn zeitgemäß, sogar regelrecht modern klingt (Knöpfchen-Genie Andy Sneap war für die fette Produktion zuständig), aber alles (ja, wirklich alles!) auffährt, was diese Band über all die Jahre in die Herzen aller traditionellen Metaller gespielt hat. Wolf Hoffmanns zielgenaue Riffs sind immer noch Weltklasse, der Groove sitzt wie Arsch auf Eimer, und Mark Tornillo ist der beste Mann, den die Band für diesen Job auftreiben konnte. Er reibt gut Eisen, hat Power ohne Ende in der Stimme, singt insgesamt aber auch melodischer und facettenreicher als Udo, den er zu keiner Sekunde kopiert, sondern durchweg gelungenen Hymnen wie „Teutonic Terror“ (Killer!), dem Titelsong (mit den typischen Chören), dem fetten „Rollin´ Thunder“ oder dem treibendem „New World Comin´") seinen ureigenen Stempel aufdrückt. Zudem ist jeder (ja, wirklich jeder!) Song auf „Blood Of The Nations“ ein Hammer; Füller, „B-Seiten“ oder gar Ausfälle gibt es nicht zu vermelden, so dass hier alles als Anspieltipp dienen kann. Kurz und gut: dieses Album hätte nicht viel stärker ausfallen können und zeigt, dass Bands auch nach 40 Jahren Existenz noch Granaten zünden können, sofern sie wie ACCEPT noch genug Feuer im Arsch haben. Ich verneige mich! (do)
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Tourdaten
 
07.04.2012B-Mons, PPM Fest
10.04.2012Kempten , Big Box
11.04.2012Stuttgart, Pilharmonie
13.04.2012Straubing, Messehalle
14.04.2012Geiselwind, Event Center
15.04.2012CH-Pratteln, Z7
17.04.2012Oberhausen, Turbinenhalle
18.04.2012Hamburg, Große Freiheit
19.04.2012Berlin, Huxleys
 
Weitere Infos
 
 
Internet
 
www.acceptworldwide.com/

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