Review

Hellyeah - Stampede
 
Metal
 
Label
Vertrieb
Zeit
Tracks
Spinefarm / Epic
Universal
46:36 min
11


 

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Stampede“ schimpft sich das zweite Werk der HELLYEAH Jungs um den ehemaligen PANTERA-Drummer Vinnie Paul und schlägt erwartungsgemäß in die gleiche Kerbe wie das Debüt. Man ordnet sich irgendwo zwischen PANTERA, MUDVAYNE, DAMAGEPLAN und vor mir aus noch REBEL MEETS REBEL ein, wobei der Sound von HELLYEAH vor allem durch die treibenden Riffs und das drückende Schlagzeugspiel bestimmt wird. Da geht die ansonsten emotionale Stimme von Chad Gray (eben MUDVAYNE ) schon mal etwas verloren. Auch wird bei HELLYEAH ganz klar die Southern-Karte gezockt – es geht nicht immer technisch zu, sondern der Background wird bluesiger gestaltet. Ungeachtete dessen eröffnet „Stampede“ mit dem heavy groovenden „Cowboy Way“ richtig “auf die Fresse mäßig”, um dann beim fast hymnischen „Hell Of A Time” mit radiokompatiblen Südstaatenflair eine deutlich eigene Markierung zu setzen und auch das als Country-Ballade konzipierte „Better Man” hätte man so eher nicht erwartet. Die wahren Highlights kommen dann im zweiten Teil des Album - der mit Hitpotential ausgestatte Ohrwurm „Pole Rider“, der Mid-Tempobolzen „Cold As A Stone“ und vor allem das etwas ruhigere, aber sehr intensiv aufgebaute „Stand Or Walk Away“. Trotzdem kann „Stampede” den hohen Erwartungen welche nach dem Superdebüt in HELLYEAH gesteckt wurden leider nicht in Gänze entsprechen – dazu haben sich zwischendurch doch ein paar (nicht mal schlechte) 08/15-Nummern eingeschlichen. Für die nächste Party und zum Riff-bangen passt es aber allemal; und somit dürfte das zweite HELLYEAH Werk für die Fans genannter Acts sicher auch eine Option sein. (hardy)
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(am 14.11.2010 von laetti)
 
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