Review

Steel Maid - Raptor
 
Heavy Metal
 
Label
Vertrieb
Zeit
Tracks
Karthago Records
Twilight Vertrieb
51:2 min
10


 

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Eine Truppe, die STEEL MAID heißt und bei Karthago unter Vertrag ist, was sagt uns das? Richtig, es wird traditionell, so traditionell, wie es traditioneller eigentlich kaum sein kann. Wenn man sich RAPTOR so anhört, mag man schnell meinen, dass der gute Stefan Riermaier mal wieder eine vor 25 Jahren verschollene Metal Perle ausgegraben und nun neu veröffentlich hat. Dem ist diesmal aber nicht so. STEEL MAID ist die neue Band vom ehemaligen RITUAL STEEL Gitarristen Dirk Johannsen und wer RITUAL STEEL kennt, weiß, was nun angesagt ist. „Raptor“ bietet durch die Bank gutklassigen Metal, vollkommen frei von experimentellen Auswüchsen und Schnörkelgedöns, einfach trocken und straight. Das insgesamt sehr homogene Material macht Laune und sollte keinen Metal-Fan enttäuschen. „Hellraiser“ zum Beispiel kommt als eine Kreuzung aus IRON MAIDEN und ACCEPT daher, „Unbreakable“ groovt wie PRIEST in den Achtzigern und „Die Fast“ klingt nach guten alten Speed Metal Tagen, herrlich. Was dieser Scheibe allerdings fehlt, ist der produktionstechnische Durchschlag, offensichtlich hat man sich auch hier sehr erfolgreich darum bemüht, möglichst „trocken“ und unmodern zu klingen. Ein wenig mehr Wumms hätte also nicht geschadet, dennoch wird der gute Eindruck nicht sonderlich geschmälert, „Raptor“ ist gute Traditionskost! (lk)
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