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Ganz anderer Metal kommt von unserer nächsten russischen Band. Sie bevorzugen Heavy Metal mit starken Thrash Einflüssen. Gleich der erste Song „Ty Prosto Zhyl“ startet richtig durch. Es ist eine schöne Mischung aus Up-Tempo, melodiös und rotzig, es gibt unzählige Stilwechsel und doch kommt er als Ganzes rüber. Bis auf zwei Songs, bevorzugt auch diese Band die russische Sprache. Der Folgesong „Mertvye Sny“ schlägt in die gleiche Kerbe wie der Opener. Und so wird es nicht langweilig, denn selbst beim wiederholten Anhören findet man immer wieder Neues. Dass man die Texte nicht versteht, stört dabei kaum. Die perfekte Umsetzung der Songs überwiegt. „Pokolenie“ überrascht mit einem plötzlichen Break nach dem Intro, um dann komplett anders fort zu fahren. Es ist das erste Mal, dass ich einen Ohrwurm von einem Song habe, wo ich nicht ein einziges Wort verstehe. Das folgende Stück „Game Over“ hat zwar einen englischen Titel, die Lyrics sind dennoch auf russisch. Und auch dieser Song kann glänzen. Bei so viel Power kommt das „Poteryanny Ray“ als Verschnaufpause, also Ballade, daher. Und siehe da, auch Kuschelrocksongs scheinen den Jungs zu liegen. Der erste englischsprachige Song ist „Beyond The Strength“. Und der ist eher untypisch im Vergleich zu den anderen Stücken. Er kommt viel geradliniger und gedämpfter daher. Selbiges kann man vom zweiten englischsprachigen Stück „Cracking Into Dust“ berichten. Nach einem sehr ruhigen Start nimmt er an Fahrt zwar noch auf, steht aber weit hinter den russischen Tracks. (tennessee)
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