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Mit den folgenden sechs Alben möchten wir Euch einen kleinen Überblick/Querschnitt aus der russischen Metalszene geben. Als erste CD ist Mechanical Poet am Start, ein eher ungewöhnliches Album für Freunde von abwechslungsreicher und experimenteller Musik. Es ist das wohl bekannteste Prog-Metal Projekt des Landes.
Obwohl es auch als eine Art elektronischer Metal beschrieben werden könnte, denn so einige Parts kommen vom PC. Diese wurden jedoch geschickt gemischt mit den Gitarren- und Rhythmusarrangements, so dass irgendwie ein großes Ganzes dabei heraus kam. Als Beispiel ist das Stück „Crawlers“ hier gut anzuführen. Der Gesang ist eher melodisch und neben diesem spielen die Keyboards immer wieder eine wichtige Rolle. Als Anspieltipp ist jedoch „Fremen“ zu nennen, denn dieser Song ist abgefahrener und spaciger als die anderen, mit leicht gegrowllten Vocals, ein Uptemo-Track zum Mitrocken. Das folgende „Frontline“ startet zunächst ruhig und lieblich mit Keyboards, bevor Sänger Vladimir Nasonoff richtig los legt. Der Song weist viele Tempowechsel und Stilwechsel auf. Ganz anders hingegen die Ballade „Answers“. Herz, Schmerz, Kitsch pur. Leider überflüssig ist das fast instrumentale „Machines“, wird doch lediglich der Satz „Thou shalt not make a machine in the likeness of human mind“ immer mal wieder gehaucht. Ein wenig Gruselstimmung kommt schließlich bei „Witches“ noch auf.
(tennessee)
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