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Bevor Carsten Schluch im Jahr 2007 ACT OF CREATION ins Leben rief, war er bei E605 aktiv, einer Truppe, die es nicht weit gebracht hat und demzufolge auch nur den Wenigsten bekannt sein dürfte. Der Nachfolgeband, die Schluch zusammen mit Kai Hennings betreibt, sollte dieses Schicksal nicht ereilen, zu gut ist das, was hier aus den Boxen tönt, und zudem ohne Labelsupport und Deal kredenzt worden ist. "Secret Memoirs Of A Forced Fate" ist eine wirklich gelungene Mixtur aus Death, Thrash- und Groove Metal, die durch die Bank überzeugen kann. Textlich hat man sich ein ebenso interessantes wie dunkles Konzept erdacht. Das Album dreht sich um Jordan Flagg, der durch eine Gehirnwäsche im Auftrag eines Konzerns zum Attentäter wird und später durch die Folgen einer Kopfverfletzung sein wahres Ich wieder findet. Die Story ist einigermaßen heftig und das zeigt sich dann auch in der Musik. ACT OF CREATION setzen auf Wucht und lassen ordentlich fliegen, beweisen aber, dass sie trotz aller Aggression nie die Kontrolle verlieren und auch feine Melodien und Überraschungsmomente in ihre Songs zu implementieren verstehen. Ein feines Debüt ist das hier, was mittlerweile auch vollkommen zu recht von einem Branchenriesen vertrieben wird. Für faire 8 europäische Währungseinheiten sollte man ACR OF CREATION die verdiente Chance geben. (lk)
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