Review

Divine Eve - Vengeful & Obstinate
 
Doom/Death Metal
 
Label
Vertrieb
Zeit
Tracks
Ibex Moon Records
Ibex Moon Records
17:10 min
4


 

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Bereits 1992 in Texas gegründet, hat es diese Band bislang lediglich auf zwei Demos, eine EP und eine Compilation gebracht, was die Zugehörigkeit zum Underground mehr als unterstreicht. Überhaupt klingt bei DIVINE EVE nichts nach Ausverkauf, sondern das Trio (das bisweilen zum Quartett ausgebaut wird) braut seine ganz eigene, nicht gerade massentaugliche Mischung aus Stoner Rock, Doom- und Death Metal sowie einer kleinen Prise Grindcore, wobei jedoch alles in sehr gemächlichem Tempo dahinfließt und Geschwindigkeit nicht im Lastenheft dieser nicht mehr ganz jungen Herren steht. Ein wenig erinnern mich DIVINE EVE an die Slow Motion-Götter CROWBAR, auch wenn diese noch eine Ecke fieser und aggressiver zu Werke gehen. Die Grunzgesänge der beiden Gitarristen Xan Hammack und Michael Sleavin verbreiten ordentlich Schmutz und machen Stücke wie „Vindication“ oder „Whispers Of Fire“ zu hörenswerten, wenn auch nicht essentiellen Stücken, denn so richtig im Ohr wollen alle vier Songs dieser EP nicht hängenbleiben. Speziell Doomer mit speckigen Kutten werden hier angesprochen und sollten sich DIVINE EVE ruhig mal anhören. Trotz des coolen Stils bleiben die Jungs mit „Vengeful & Obstinate“ aber wohl eher eine Band aus der zweiten Reihe. (do)
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