Review

Punish My Heaven - First Punishment
 
Metalcore
 
Label
Vertrieb
Zeit
Tracks
DeathRock Records
Soulfood
41:30 min
9


 

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Aus den Überresten von RAID4, FINAL CRY und FADING STARLIGHT haben sich die Niedersachsen PUNISH MY HEAVEN gegründet und sich nach dem Opener des DARK TRANQUILLITY-Albums „The Gallery“ benannt. Zu hören bekommt man die übliche Mixtur aus melodischem Todesblei der AT THE GATES-Schule und dezenten Hardcore-Einflüssen – gemeinhin „Metalcore“ genannt und inzwischen vielfach verachtet. Das Quintett gehört aber eindeutig zu den besseren Bands, die dieses ausverkaufte Genre in der letzten Zeit noch nach oben gespült hat. Produziert von Knöpfchengott Andy Classen (der neben Björn Goosses von NIGHT IN GALES/THE VERY END auch einen Gastbeitrag auf „First Punishment“ leistet), stimmt bei dem Album nicht nur der fette Sound, sondern auch das Songwriting, das zwar wenig spektakulär, aber durchaus eingängig ausgefallen ist. Songs wie der Opener „Becoming The Legend“, „The Earth Stands Still“, “Path Of The Seraph” oder „Words Of Perception“ kommen sowohl mit den üblichen Screams als auch mit clean gesungenen Passagen daher und dürften der CALIBAN/KILLSWITCH ENGAGE-Gemeinde fraglos gefallen. Und auch wenn das Einsetzen melodischer Passagen in den ansonsten recht derben Sound ebenso ausgelutscht anmutet wie die Tatsache, heutzutage überhaupt noch eine derartige Platte zu veröffentlichen, haben PUNISH MY HEAVEN zumindest das theoretische Potential, zu den wenigen Überlebenden dieses Hypes zu gehören. Definitiv ein gelungenes Debüt! (do)
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