Review

Angels Of Babylon - Kingdom Of Evil
 
Melodic Metal
 
Label
Vertrieb
Zeit
Tracks
Metal Heaven
Soulfood
50:26 min
11


 

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Bei ANGELS OF BABYLON handelt es sich um eine dieser All-Star-Truppen, in denen sich diverse, zum Teil in kreativer Hinsicht ausgebrannte Szeneveteranen zusammenraufen um sich noch einmal am großen Wurf zu probieren. In diesem Fall sind Ex-MEGADETH-Gitarrero David Ellefson und Ex-MANOWAR-Drummer Rhino mit am Start, deren Namen „Kingdom Of Evil“ zumindest einen kleinen Werbeeffekt bescheren. Nachdem Mr. Ellefson mit seinem ehemaligen MEGADETH-Kollegen Jimmy DeGrasso und der Band F5 mehr oder weniger gescheitert ist, versucht er sich bei diesem Haufen, der, soviel Fazit kann man schon vorwegnehmen, alles andere als schlechte Mucke auffährt. ANGELS OF BABYLON erinnern mit ihrem bombastischen, kraftvollen, aber keineswegs kitschigen Melodic Metal oftmals an die saustarken ASTRAL DOORS, WUTHERING HEIGHTS oder Richard Andersson´s SPACE ODYSSEY, was zum größten Teil an Frontmann David Fefolt liegt, der Göttersänger Nils Patrik Johansson stimmlich sehr nahe kommt. Wer mit dieser stilistischen Ausrichtung also keine Probleme hat, darf sich an starken Kompositionen wie dem ohrwurmhaften Opener „Conspiracy Theory“, dem epischen „Apocalypse 2012“, dem hymnischen „Tear Out My Heart“, dem Stampfer „Oh How The Mighty Have Fallen“ oder dem Groover „Tarot“ erfreuen, die in der Summe sogar sehr abwechselungsreich ausfallen sind. „Kingdom Of Evil“ ist sicher kein überragendes Meisterwerk, aber eine wirklich gute Scheibe, die sich melodisch rockende Naturen problemlos ins Regal stellen können. (do)
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