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Bei dieser Eigenproduktion der Hannoveraner MAGISTARIUM bin ich zwiegespalten, auch noch nach dem zwanzigsten Durchlauf. Die Truppe macht es einem nicht einfach, die richtigen Worte zu finden. Fangen wir doch mit den positiven Aspekten an. „Faith In Salvation“ ist voll mit guten Ansätzen, die zwar nicht vollumfänglich in guten Songs münden, trotzdem ist unschwer zu erkennen, dass diese Mulitikulti-Mannschaft ( hier treffen Russen, Deutsche und Ukrainer aufeinander) einiges an Potenzial zu haben scheint. Dynamik und Power, was auch der Hermann Frank Produktion zu verdanken ist, passen jedenfalls. Weniger erfreulich ist, dass MAGISTARIUM einen ausgeprägten Hang zur Theatralik haben. Im passenden Rahmen ist das sicher ein schönes Stilmittel, hier wurde es aber wesentlich zu inflationär eingesetzt. Am Gesang werden sich schlussendlich die Geister scheiden, Kompromisse scheinen kaum möglich. Was Oleg Rudych abliefert, ist, um es diplomatisch auszudrücken, gewöhnungsbedürftig und für nicht wenige Metaller mit Sicherheit das KO Kriterium, wenn man sich diese Platte anhört. Dass soll nicht heißen, dass der Mann schlecht singt, ich bin aber nicht so ganz davon überzeugt, ob sein Stil wirklich zu dieser Musik passt. Reinhören und sich ein eigenes Hörbild machen dürfte hier wohl die Devise sein. (lk)
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