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Neues Album, Best Of oder gar beides? Auf ihrer nunmehr sechsten Studio-Platte haben die Süd-Tiroler FREI.WILD gleich 17 Songs verewigt, von denen aber, und das wird schnell klar, neun Nummern schon bekannt sein dürften. Man hat einfach Nummern wie „Das Land Der Vollidioten“, „Südtirol“, „Weiter Immer Weiter“ oder „Der Aufrechte weg“ komplett neu arrangiert und eingespielt und verleiht den Stücken so einen ganz neuen Charakter. Interessant und gut. Die neuen Songs folgen der Tradition der Band, die wie erwartet keine Experimente gewagt hat, sondern bei des Schusters Leisten geblieben ist. Soll heißen, es gibt glücklicherweise auch weiterhin die komplette, musikalisch von den BO inspirierte Deutsch Rock Breitseite, die wie gewohnt gut funktioniert und Fans des Genres vollkommen zufrieden stellen dürfte. Weiterhin sehr erfrischend ist die Tatsache, dass sich FREI.WILD textlich doch relativ deutlich abheben. Parallelen gibt es natürlich, keine Frage, aber die Tiroler packen nicht halb so viel Pathos in ihre Texte und beweihräuchern und bemitleiden sich nicht. „Hart Am Wind“ ist eine richtig gute Scheibe, einer richtig guten Band, die unzweifelhaft auf dem Weg nach oben ist. (lk)
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