Review

Bitterness - Genociety (Tipp!)
 
Thrash Metal
 
Label
Vertrieb
Zeit
Tracks
G.U.C.
G.U.C.
34:40 min
8


 

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Die 2001 aus den Überresten der Band STEEL TORMENTOR (die es seinerzeit sogar zu einem Beitrag auf dem Sampler eines großen Metal-Magazins brachten) gegründeten BITTERNESS aus dem Raum Konstanz haben mit ihren bisherigen Veröffentlichungen nur positive Kritik sowohl von Presse als auch Fans einfahren können, doch der große Erfolg ist der sympathischen Band bislang vorenthalten geblieben. Auf Alben wie „Sweet Suicide Solutions“ haben Bandchef, Gitarrist und Sänger Frank Urschler und Co. schon gezeigt, dass sie zu den fähigsten Thrashern gehören, die der heimische Underground zu bieten hat. Auf „Genociety“, dem inzwischen vierten Album der Jungs, wird nicht gekleckert, sondern richtig geklotzt! Die offensichtlichen Vorbilder von BITTERNESS liefern auch gleich den einzigen Kritikpunkt, wenn man so will: die Götter DESTRUCTION (etwas mehr) und KREATOR (etwas weniger) sind im Sound der Band stets präsent, so dass ein Originalitätsprädikat leider – oder zum Glück, je nach Sichtweise – wegfällt. Wem solche offensichtlichen Spitzfindigkeiten aber gepflegt am Allerwertesten vorbeigehen, erlebt mit „Genociety“ eine Abrissbirne der Spitzenklasse. Der Sound dröhnt nicht mehr auf Demoniveau durch die Boxen, sondern klingt ausreichend zeitgemäß und authentisch, und die durchweg starken Songs überzeugen mühelos. Der mit Aggro-Chören versehene Opener „Suicide Squad“ erinnert nicht nur textlich an „Disposable Heroes“, „Down In Flames“ peitscht zumeist ICE-artig nach vorne, „The Human Resource Derangement“ beginnt sanft, steigert sich dann aber zum Midtempo-Massaker, „Symbiosis In Death“ überzeugt als flotter Midtempo-Stampfer, während sich mit „Dehumanized“ eine echte, mit tollen Breaks gespickte Übergranate findet, die man selbst bei den „großen“ Bands nicht jeden Tag aus dem Hut zaubert. Auch der Rest des Materials kommt mit brachialen Old School-Riffs (die teilweise sogar in blackmetallische Sphären vordringen) inklusive dem mächtigen Trommelfeuer von Andreas Kiechle daher, so dass hier jeder Thrasher, der in den 80ern verwurzelt ist, die Vollbedienung bekommt. Hoffentlich werden BITTERNESS mit „Genociety“ einen deutlichen Popularitätsschub erleben! (do)
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Interviews
 
vom 05.06.2001 (d)
(eingetragen von hoschi)
 
Berichte
 
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