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Endlich, endlich bin ich mal wieder zufrieden mit einem Europe Album. Nach fast 25 Jahren des Fandaseins wird es wohl doch noch ein paar Jahre so weiter gehen. Ich muss gestehen, mit den Alben „Start From The Dark“ und „Secret Society“ nach der Reunion konnten die Schweden bei mir keinen Topf gewinnen. Doch „Last Look At Eden“ hat genau die richtige Mischung zwischen dem klassischen und bewährten Europe Stil, modernen Einflüssen und perfekt arrangierten Songs. Das Prelude leitet wunderbar den Titelsong und auch ersten Ohrwurm ein. Es ist fast wie beim „Final Countdown“, man singt und pfeift sofort mit. Nun gut, den Track gab es schon auf der EP und auch das Video ist hinreichend bekannt. Also weiter zu den nächsten Songs. „Gonna Get Ready“ kommt nicht minder rockig daher und bietet ein schönes, ruhiges Gesangssolo. Rotzige Gitarren gibt es bei „Catch That Plane“, ansonsten ist der Track recht unspektakulär, jedoch nett anzuhören. Ja, und Europe waren auch schon immer bekannt für wunderschöne Balladen, herzzerreißend, teils kitschig, teils melancholisch. Ein weiteres Highlight ist nun mit „New Love In Town“ hinzugekommen. Nicht zu viel Bombast, hauptsächlich auf Keys und Drums in den Strophen reduziert, aber dafür mit einer großen Portion Gefühl. Dem folgt einer der härtesten Songs des Albums „The Beast“. Sie haben das Rocken definitiv nicht verlernt. Groovy wird es mit „Mojito Girl“ während „No Stone Unturned“ mit seiner Mischung von tiefen Gitarren und Streichern punkten kann. Die Streicher bleiben auch bei „Only Young Twice“ am Start. Der Song lebt insbesondere von Joey Tempest´s Stimme, die auch nach 30 Jahren nichts an Intensivität verloren hat. Wie mein Kollege bei der EP schon feststellte, ist „U Devil U“ nicht ganz so überzeugend und auch das folgende „Run With The Angels“ ist nicht der absolute Burner. Doch mit „In My Time“ gibt es noch einmal eine wunderbare Ballade zum Abschluss des Albums. Man darf sich gepflegt auf die Tour Anfang November freuen. (tennessee)
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