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Haben die blutjungen Briten uns auf ihrem Debut noch das "Showbiz" erklärt, so vermittelt man diesmal, wo die Symmetrie herkommt. Ahja, is klar. Die backen halt keine kleinen Brötchen die drei Herren von MUSE. Die Schublade "drei grünschnäblige Engländer, die gerne alte Radiohead wären", die man ihnen für "Showbiz" gezimmert hatte, wird nach den ersten eineinhalb Minuten genüsslich gesprengt, nach allen Regeln der Kunst. Natürlich kann man sich über Matthew Bellamys Gesang streiten, mal quäkig, mal Kofstimme, mal jammerig, gerne affektiert und voller Pathos. Nichts desto weniger, der Knabe kann singen und die Vielfalt an Ideen und Stilen, die MUSE hier vorlegen, kann sich mit Meistern wie etwa den SMASHING PUMPKINS messen. Wenn es je eine Band schaffen kann, mal "Mellon Collie And The Infinite Sadness" zu toppen, MUSE sind mein heißester Favorit. Jeder Song anders, die 70er Hommage "Hyper Music" hat da genauso viel Berechtigung wie die in die Beine gehende Single "Plug In Baby", das unerbittliche Meisterwerk "Citizen Erased" oder die lässige Coverversion "Feeling Good" (im Original von Nina Simone, wenn ich mich nicht irre). Da ist für jeden was dabei, der Rockmusik in irgendeiner Spielart mag. Fein! (mono)
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