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Die erste Single "Hysteria" warf ja schon ihre Schatten voraus, MUSE sind wieder da, erobern die Dancefloors der Indie-Zappelbuden und die Stereoanlagen aller Freunde guter moderner Rockmusik britischer Machart. Und was da serviert wird, ist mal wieder erstklassig. Gleich der Opener "Apocalypse Please" verkündet das Ende der Welt so überzeugend, dass man hofft, die Erde möge noch eine Dreiviertelstunde aushalten, damit man diese Platte noch durchhören kann. Es lohnt sich nämlich zu jeder Sekunde. "Time Is Running Out" mit seinem Stadionrockchorus ist genauso mitreißend wie das treibend-pumpend-verschwitzte "Hysteria", das ähnlich rastlose "The Small Print" oder das nervöse "Stockholm Syndrome". Natürlich finden sich auch wieder majestätische Balladen, etwa der quasi-Titelsong "Sing For Absolution" oder "Falling Away With You". Und die Vielschichtigkeit ist ohnehin wieder permanent zu spüren. "Butterflies & Hurricanes" kickt mit seinen Klavier und Streichern, wird zur Symphonie bis es sich doch wieder auf seine Wurzeln als Rocksong besinnt. Jeder Song kann hinter der nächsten Kurve mit einem Killerriff zuschlagen oder sphärisch abheben oder dich einlullen. Spannend, aufregend, groß.
Für mich sind MUSE nach wie vor die QUEEN des neuen Jahrtausends. Punktum. (mono)
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