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Was soll man zu U.D.O. noch sagen? Ist nicht alles schon gesorgt worden? Udo Dirkschneider und seine Truppe sind wahrscheinlich DIE Konstante in dieser Szene, frei von allen Trends und äußeren Einflüssen. Nach dem erneut sehr guten „Mastercutor“ schieben die Solinger nun „Dominator“ nach und zeigen, dass man auch im nunmehr zwölften Jahr des Bestehens keinen Staub angesetzt hat. Im Gegenteil, denn im Rahmen der zugegeben relativ engen stilistischen Grenzen, hat „Uns Udo“ dem Bandsound einen kleinen neuen Anstrich verpasst. Die Gitarren wurden noch ein wenig tiefer gestimmt, alles klingt ein klein wenig zeitgemäßer. So tönt „Dominator“ richtig frisch und ist dennoch keineswegs eine Abkehr von bekannten Pfaden, die die Jungs besser bestreiten als jede andere Band. Aus dem gelungenen Material ragen vor allen Dingen der stampfende, recht modern klingende Opener „Bogeyman“, der gute Titeltrack, der Uptempo-Song „Infected“, sowie das gefühlvolle „Stillness Of Time“ heraus. Dass U.D.O. dabei ein bisschen mehr nach ACCEPT klingen als auf den Alben zuvor, mag dabei vielleicht der Tatsache geschuldet sein, dass Wolf Hoffmann die Wiederbelebung von ACCEPT wirklich ohne Reibeisen-Udo durchzieht, ein Unterfangen, das einfach nur in die Hose gehen kann. ACCEPT ohne Udo gibt es nicht, Punkt! Wie dem auch sei, solange man Alben wie „Dominator“ vorlegen kann, braucht man sich um lauwarme Comeback-Versuche mal gar keine Gedanken zu machen – Das Original ist hier! (lk)
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