Review

Devin Townsend Project - Ki (Tipp!)
 
Melodic Metal
 
Label
Vertrieb
Zeit
Tracks
Inside Out
SPV
66:49 min
13


 

  • Review bei Facebook posten!
  • Review bei MySpace posten!
  • Review bei Twitter posten!
  • Review bei StudiVZ posten!

Ähnliche Reviews anzeigen
 
Dieses Review wurde bisher 670 mal gelesen.
Was neues vom verrückten Kanadier: Das DEVIN TOWNSEND PROJECT ist über vier Alben angedacht, die allesamt unterschiedliche Grundstimmungen transportieren sollen. Nach eigener Aussage hat ihn die permanente Aggression von STRAPPING YOUNG LAD auf Dauer fertiggemacht, er musste sich mal wieder einnorden. Also weg mit der Hyperthrash-Combo und wieder alleine ins Studio. Halt, nicht ganz: er hat sich wohl ein paar Garnituren neuer Musiker gesucht, die zu den jeweiligen Stimmungen der jeweiligen Alben passen. Klingt kompliziert, ist aber letztlich egal, wichtig ist doch das akustische Endprodukt. Das ist in diesem Fall melodisch und gefällig, am ehesten noch mit dem "Terria"-Album vergleichbar. Verhaltener Zorn soll hier die Grundstimmung sein, Aggressivität bricht sich also selten bis gar nicht ihre Bahn, eine stete Spannung knistert aber durchs ganze Album. Akustikgitarren allerorten, säuselnd-melodischer Gesang, ein Album das auch mal nebenbei laufen kann. Es hat was von einem Besuch nachts im Tigerkäfig: Man ist ganz nah an einem majestätisch hübschen, warmen, weichen, schlafenden... wilden Tier. Es wacht nicht auf und doch hat man einen Heidenrespekt vor der Kraft und Urgewalt, die da schlummert. Man weiß, wie brachial Heavy Devy mit SYL sein kann oder wie verspielt oder irrwitzig er sich schon auf "Infinity", dem spinnerten "Ziltoid" und anderen Platten gezeigt hat, aber hier ist alles flauschig in Watte gepackt. Viele Fans wird er damit vor den Kopf stoßen oder zumindest langweilen. Dennoch, das Album hat Klasse und zwei-drei Durchläufe verdient, damit es seine Klasse entfalten kann - in Ruhe. Krach machen kann jeder und kaum einer so wie Heavy Devy, aber nicht hier. Spacig-chillig (etwa das verträumte "Terminal"), lässig swingend ("Trainfire\" und doch nervös und immer wieder angespannt ("Disruptr", "Gato"). Uneasy Listening quasi, hätte sich den Begriff nicht schon Ville Valo auf die Fahne geschrieben. Mitunter fühlt man sich an die hypnotische Kraft von KONG erinnert, keine prätentiösen Riffs, sondern der Song bzw. die Stimmung zählt. Mitunter kann das auch anstrengend sein, etwa wenn der an sich wunderschöne Chorus von "Heaven Send" mit seiner interessanten Frauenstimme einfach 1-2 mal zu oft ertönt. Too much of a good thing can be a bad thing. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Insgesamt eine feine Sache, das "Ki". (mono)
Kommentare         neuer Kommentar
 
devin ist ein waschlappen. :D
- lh <lh@metal-inside.de> (03.08.2009)
 
Warum??
- Höbble <hoeble@web.de> (10.08.2009)
 
Reviews
 
Addicted
(am 24.11.2009 von mono)
 
Interviews
 
Keine Einträge
 
Berichte
 
Keine Einträge
 
Tourdaten
 
Keine Einträge
 
Weitere Infos
 
 
Internet
 
zur Homepage

© 1999-2011   www.METAL-INSIDE.de