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GOD DETHRONED sind wieder da, und wie. Nach dem famosen „The Toxic Touch“ war es eine Zeit lang still um die Truppe von Henri Sattler. Die Formation wurde umgekrempelt und genug Zeit in das Songwriting von „Passiondale“ gesteckt, was sich gelohnt hat. Die gute Nachricht für alle Brutalo-Freaks, wem die Holländer zu lasch geworden sind, wird hier wieder seine helle Freude haben. GOD DETHRONED gehen stilistisch zu ihren Wurzeln zurück, ohne das unglaubliche Melodieverständnis der letzten Scheiben vermissen zu lassen, soll heißen, „Passiondale“ ist das perfekte Bindeglied. Und das wird gleich zu Beginn klar, da krachen „Under A Darkening Sky“ und „No Man’s Land“ mit der Durchschlagskraft der Dicken Berta durch die Frontlinien, was für ein musikalisch hochwertiges Gemetzel! Das folgende „Poison Fog“ ist das der erste ganz große Höhepunkt: dynamisch, mit geradezu göttlichen Melodien versehen und zweimal mit cleanen Vocals, die absolut ins Geschehen passen. Eine absolute Supernummer! „Drowning In Blood“ steht dem in nix nach, auch hier haben wir es mit hochklassigem Songwriting zu tun. Spätestens endgültig fesselt diese Scheibe wenn man sich den Titeltrack gibt, diese Gitarren…diese Gitarren…diese Melodien, sagenhaft! „No Survivors“ glänzt dann erneut mit gemäßigterem Tempo und mit cleanen Vocals. „Behind Enemy Lines“ und „Fallen Empires“ feuern dann aus allen Rohren, bevor mit dem getragenen Instrumental „Architects Of Great War“ der Krieg beendet wird. Dieses Album ist eine Wuchtbrumme, musikalisch und textlich überragend, hier passt einfach alles. GOD DETHRONED haben sich selbst übertroffen! Ein heißer Kandidat auf das „Album des Jahres“ und demzufolge ein absoluter Pflichtkauf! (lk)
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