Review

Polar Bear Club - Sometimes Things Just Disappear
 
Hardcore
 
Label
Vertrieb
Zeit
Tracks
Bridge9
Soulfood
39:45 min
10


 

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POLAR BEAR CLUB scheinen auf den ersten Blick nicht so recht in das Bridge9-Roster zu passen, aber andererseits ist stilistische Diversifizierung keine schlechte Sache – und Hardcore-Wurzeln haben die fünf Herren aus Syracuse immer noch hörbar, auch wenn ihr Sound eher an RISE AGAINST und STRETCH ARM STRONG als an Labelkollegen wie HAVE HEART erinnert. Die zehn Songs sind melodisch, mit poppigen Einflüssen (gerade in den oft clean gesungenen Refrains) und von recht langsamem Grundtempo. So wird die ganze Chose leicht zugängig und vergleichsweise harmlos, gibt es doch Aggressionsausbrüche wie bei „Burned Out In A Jar“ selten. „Sometimes Things Just Disappear” ist dadurch für eine breite Hörerschicht interessant, was POLAR BEAR CLUB im Sinn gehabt haben dürften – ist ja auch nicht verwerflich. Handwerklich stimmt hier alles, das Songwriting ist erstklassig und lässt die Platte ohne Hänger durchlaufen. Poppiger, nicht zu harter Hardcore mit Emo-Einflüssen: wer damit was anfangen kann, kann hier bedenkenlos zugreifen. (lh)
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