Underdog-Review

Destructive Behavior - The Fear Within
 
Melodic Death Metal
 
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34:15 min
10


 

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Auf ihrem zweiten selbstproduziertem Longplayer folgen die Jungs aus Dinslaken straight ihrem eingeschlagenen Weg. Auch die widrigen Umstände in Form diverser Lineupwechsel warfen der Entwicklung der Band keine merklichen Steine in den Weg. Auf musikalischer Ebene wird zwar des Öfteren nach Göteborg geschielt, aber auch Trademarks verschiedener klassischer Metalbands verbraten um unterm Strich mit einer recht gelungenen Mixtur aufzuwarten. Demzufolge sollte in künftigen Songs noch mehr Wert auf Eigenständigkeit gelegt werden. Es gibt eben einfach zu viele gute Kopien, um aus der Masse an Bands herausragen zu können muss man einfach mehr Individualität an den Tag legen. Versteht mich an dieser Stelle nicht falsch – „The Fear Within“ ist durchweg ein solides Stück Metal, aber in Zeiten von rezessiven Plattenverkäufen und rückläufigen Zuschauerzahlen bei Liveshows reicht das nicht immer aus. Zu Wünschen wäre es den Überzeugungstätern mit dem destruktiven Verhalten jedoch allemal. Es werden keine Geschwindigkeitsrekorde gebrochen, stattdessen wird satt gerifft und ordentlich gegroovt. „Attried In A Strangers Skin“ ist ein absoluter Nackenbrecher, der irgendwie nach einer Mischung aus IN FLAMES und alten KREATOR klingt. Neben diesem ist auch das mit etwas losgelassener Handbremse fahrende „As I Die Alone“ mein Anspieltipp des Albums. Die Jungs wissen was sie tun und auch der Sound ist für eine Eigenproduktion sehr ordentlich ausgefallen. Auffällig ist dabei auch, dass der Bass als Instrument nicht zu kurz kommt. Zwar drängt er sich nicht wie bei MAIDEN penetrant in den Vordergrund, ist aber dennoch mit schönen Figuren stets präsent und wahrnehmbar. Es müsste schon mit dem Deibel zugehen, wenn die Band nicht ein kleines aber feines Indielabel finden sollte, dass ihnen die Möglichkeit gibt sich weiterzuentwickeln. Die guten Ansätze sind auf jeden Fall vorhanden. Die Herrschaften haben sicher noch einiges mehr auf der Pfanne worauf sich zu warten lohnt. Bis es soweit ist sollte man aber schleunigst noch nen Fünfer plus Porto eintüten und „The Fear Within“ bei der angegebenen Kontaktadresse ordern. (chris)
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Decay And Death Of Anima
(am 19.03.2007 von lk)
 
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