Review

Anathema - A Fine Day To Exit
 
Rock
 
Label
Vertrieb
Zeit
Tracks
Music For Nations
Zomba
62:27 min
9


 

  • Review bei Facebook posten!
  • Review bei MySpace posten!
  • Review bei Twitter posten!
  • Review bei StudiVZ posten!

Ähnliche Reviews anzeigen
 
Dieses Review wurde bisher 1223 mal gelesen.
Wenn man sich mal die Querälen vor Augen hält, die in der letzten Zeit im Hause Anathema, bzw. Cavanagh aufgetreten sind und nun auch noch den Titel zum neuen Album liest, könnte man glatt denken, daß dies die letzte Anathema-Platte sei. Der Haussegen bei den Cavanaghs hängt angeblich schon lange nicht mehr wirklich gerade und verschiedene Line-Up-Wechsel in den letzten zwei Jahren stellen die Engländer auf eine wirklich harte Probe. Nun ist das neue Album da und obwohl ich seit Jahren ein großer Fan der Band bin, muß ich zugeben, daß mich der Nachfolger der göttlichen "Judgement" ein wenig enttäuscht. Zwar hat sich rein musikalisch nur wenig geändert, jedoch schlägt die sehr emotionale, ja die alt bekannte depressive Atmosphäre viel zu oft in Langatmigkeit um und das Spiel mit getragenen und harten Passagen will irgendwie nicht mehr in dem Maße gelingen, wie ich es gewohnt war. "A Fine Day To Exit" ist sicherlich kein schlechtes Album, es strahlt eine unglaubliche, fast schon meditative Ruhe aus und ist sicherlich eines der besseren Releases der letzten Monate, nur ist es in letzter Konsequenz nicht das, was man von der Band erwartet. Die Platte ist im Endeffekt sehr glatt, hat kaum Ecken und Kanten, die Musik an sich so interessant machen. Bis auf eine Ausnahme sind alle Songs getragene, fast schon schleppende Balladen, bein denen man sich nicht selten wünscht, die Musiker würden ein wenig schneller auf den Punkt kommen. Obwohl die Produktion aus dem Hause Griffith (Pink Floyd, Roger Waters) stammt, kommt mir der Sound der Platte ein wenig lasch vor und gerade die von mir so heiß geliebten harten Gitarren-Parts kommen viel zu drucklos und flach. Ich denke nicht, daß Mr.Griffith sein Handwerk nicht beherrscht, sondern daß die Band diesen Sound wollte, sicherlich klingt sie so markttauglicher. Ich will aber nicht nur meckern, denn ich denke dennoch, daß Anathema selbst mit diesem,wenn auch schwächeren Album ein wirklich schönes Stückchen Musik geschaffen haben. (cs)
Kommentare         neuer Kommentar
 
wo sind die alten Anathema? Wo Wo Wo?
- ich (07.08.2005)
 
Reviews
 
Hindsight
(am 15.08.2008 von lh)
We’re Here Because We’re Here
(am 23.08.2010 von lh)
Weather Systems
(am 02.05.2012 von lh)
 
Interviews
 
Keine Einträge
 
Berichte
 
Anathema - Hamburg, Logo
(am 26.01.2004 von cs)
Stalker´s 1st Anniversary ...
(am 15.01.2005 von laetti)
 
Tourdaten
 
21.07.2012Leipzig - Geyserhaus
 
Weitere Infos
 
 
Internet
 
zur Homepage

© 1999-2012   www.METAL-INSIDE.de