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Jensen, seineszeichens Gitarrist bei Witchery und bei den Schwedischen Grammy-Gewinnern The Haunted hat mal gesagt:"Bevor ich einen Song für The Haunted geschrieben habe, schreibe ich fünf für Witchery." Und ganz ehrlich gesagt hört man dies auf Anhieb. Sicherlich ist das keine schlechte Musik, die wir da auf "Symphony For The Devil" hören, aber so wirklich vom Hocker reißt sie mich auch nicht. Die Riffs klingen reichlich uninspiriert, die Arrangements sind ziemlich langweilig und auch die Produktion ist nicht wirklich gelungen. Viel zu steril und glatt klingt dieses Album und irgendwie hat man permanent das Gefühl, schon nach zwei Sekunden vergessen zu haben, was man gerade gehört hat. Mit anderen Worten: Die Musik ist alles andere als spektakulär, interessant oder eigenständig und bietet nicht wirklich etwas neues. Ich bin mir ziemlich sicher, daß die Platte vielen Leuten gefallen wird, denn sie bietet einfache, anspuchslose Musik, die sicherlich Fans verschiedener Sparten erfreuen wird. Thrash Metal trifft auf Power Metal oder anders herum, wobei der Gesang glücklicher Weise mit letzterem Genre rein gar nix zu tun hat, was bei mir wahrscheinlich einen kompletten Verriss der Scheibe bedeutet hätte. 1998 wurden Witchery vom finnischen "Suomi Finland Perkele"-Magazin noch zum bester Newcomer des Jahres gekürt, nach dieser Platte gehören sie für mich eher zu den Oldcomern, denn ich für meinen Teil brauche keine Musik, die es schon zigtausend mal gibt. Ich will um Gottes Willen nicht sagen, daß die Band schlecht ist, vielmehr bin ich nur der Meinung, daß man auf einem von guten Combos überfluteten Markt getrost auf die verzichten kann, die sich gegenseitig kopieren und null Eigenständigkeit an den Tag legen. (cs)
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