Konzert:

Summerbreeze Open Air 2014 - Tag 1

Konzert vom 14.08.2014

Kurz nach dem „Frühstück“ an einem doch recht kühlen Tag, lockte es zu der kleineren der beiden Hauptbühnen, der Pain Stage, wo bereits Zuschauer auf DELAIN und ihre hinreißende Frontfrau Charlotte Wessels warteten. Dass sich das Aufstehen gelohnt hatte, bewiesen sie  vom ersten Augenblick an und machten nicht nur mich, sondern auch die gut 3000 Menschen hinter mir munter.

Eine der wohl meist erwarteten Bands vor Ort waren an diesem Tag ELUVEITIE. Die Musik von ihnen ist klasse, das steht für die meisten Leute außer Frage, was auch von der gewaltigen Masse vor der Bühne bewiesen wurde. Der Auftritt an sich war allerdings ziemlich langweilig, so dass man sich nach kurzem etwas Anderem zugewandt hat, aber die Ohren wurden wenigstens gut unterhalten.

Wie dagegen eine richtig gute Show auszusehen hat, zeigten CALIBAN direkt im Anschluss. Zusammen mit „Sushi“ und Kevin, den Stimmen von ESKIMO CALLBOY, ließen sie auf der Bühne und auch davor so richtig die Sau raus. Insbesondere zu „We Are The Many“ ging es auf der Stage wenigstens genauso heiß her, wie in der Crowd selbst. Nur eins nervt immer wieder, egal wie gut die Musik und die Performance ist, die Violence Dancer in der Crowd gehen einem doch so richtig auf den Sack.

Danach war ich froh über eine kleine Pause da es, wie eigentlich schon über den ganzen Tag, mal wieder kräftig regnete, wenn auch nur für ca. 5 Minuten. Das reichte allerdings aus, um mal wieder den Platz gut durchzuweichen, zum Glück aber hielt sich der Schlamm aber in Grenzen.

Die Band die mich das ganze Jahr über stetig immer wieder begeistert hat, ist mit Abstand ARCH ENEMY mit ihrer neuen und ziemlich attraktiven Sängerin, der blauhaarigen Alissa White-Gluz. Nicht nur das sie Angela Gossow wunderbar ersetzt, sie ist auch die perfekte Stimme für ihre aktuelle Scheibe „War Eternal“.

Noch ehe dann DOWN an der Reihe war, nahm ich das Angebot der zahlreichen Fressbuden in Anspruch und schaute mir dabei gleich mehrere Stände genauer an. Egal wo man hinsah, überall gab es etwas Leckeres und die Preise waren zwar nicht unbedingt günstig, aber definitiv festivalfair.

Nach einem sättigenden Mahl ging es freudigen Schrittes zur Main Stage, wo die Massen bereits synchron den Bandnamen riefen, um sie damit heraus zu locken. Lange dauerte es nicht bis sich DOWN zeigten, zu guter Letzt natürlich Phil Anselmo, der sich hoch feiern ließ. Fast schon träge taumelte er langsam und massig über die Bühne, doch war seine Stimme kräftig wie eh und je. Neben Titeln ihrer aktuellen Scheibe wie „We Knew Him Well“ und „Conjure“ brachten sie auch alte bekannte Songs auf die Bühne (z. B. „Stone The Crow“ und „Bury Me In Smoke“).

Im Anschluss durfte man sich direkt auf Nachbarbühne auf die Polen von BEHEMOTH freuen, die nicht nur mit abgefahrener Musik aufwarteten, sondern auch mit einer sehr guten Feuershow. Das der extreme Metal doch nicht unbedingt etwas für jeden ist, merkte man daran, dass sich die riesen Menschenmenge, die eben noch bei DOWN war, deutlich geschrumpft war. Das ließ die Jungs jedoch kalt und so gaben sie eine Wahnsinnsshow zum Besten. Viele Songs der momentanen Platte standen dabei auf ihrer Set List, doch auch schöne Klassiker, wie „As Above So Below“ und „Conquer All“.

Nach ihnen wurde es Zeit für CHILDREN OF BODOM, doch diesmal habe ich sie mir nicht noch einmal geben wollen. Ihre Musik mag ja gut sein, aber ihre Auftritte sind ein klarer Fall für die Tonne.

Erheblich später war dafür meine persönliche Lieblings Band an der Reihe: ESKIMO CALLBOY. Ich schreibe gern viel zu ihnen, aber eigentlich muss man das nicht mehr, die Jungs sind einfach klasse und waren sie auch dieses Mal wieder!

Froh gelaunt begab ich mich dann wieder auf den Rückweg entlang eines absolut unbeleuchteten Weges. Zum Glück hatte ich eine Taschenlampe dabei, doch die hatten nicht alle und die waren dann arm dran. Hier besteht auf jeden Fall noch verbesserungsbedarf, Breeze!

Wenig später versuchte ich dann bei einer Mischbeschallung aus RAMMSTEIN, VOLBEAT und der Cantina Band einzuschlafen. Ja, das klingt nicht nur beim Lesen grausam, es war grausam...



Main Stages Sboa 2014 The Unguided The Unguided The Unguided The Unguided The Unguided - fans Delain Delain Charlotte Wessels Bobycar Metalheads Bobycar Metalheads Metalheads Metalheads Eluveitie Eluveitie Eluveitie Metalheads Eluveitie Metalheads Metalheads Caliban Caliban Caliban feat. ARCH ENEMY (Alissa White-Gluz) ARCH ENEMY Down Down (Phil Anselmo) Mehr Infos:Delain
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