Konzert:

6. Alternasounds Festival Sputnikhalle,Münster

Konzert vom 01.04.2017

Bereits zum sechsten Mal fand nun das Alterna Sounds Festival in der Sputnikhalle Münster statt. Rund 200 Gäste besuchten dabei den Teaser für das Krach am Bach und konnten dabei 5 Bands bestaunen die bereits in bester Festivallaune waren.


Den Anfang machten dabei Love Machine. Aufgetreten wie eine groovige 70iger Jahre Band war der Beginn der Show etwas behutsamer, doch kamen sie und die Fans immer weiter in Stimmung und die Zeit flog nur so vorbei. Besonders hervor stachen dabei der Drummer sowie der Bassist, die unglaublich Leidenschaftlich ihre Geräte bearbeiteten und somit Lust auf mehr gemacht haben.

 

 

 Mehr sollte nicht lange auf sich warten, denn dank einem gut organisierten Team der Sputnikhalle kamen fast direkt im Anschluss auf der zweiten Bühne Wight aus Darmstadt. Diese machten mit dem schnellen Tempo, welches Love Machine hinterlassen hat direkte weiter. Früher eher Richtung Doom Metal sind sie jetzt mit Funk unterwegs. So konnte die gute Laune ebenso gleich mitschwingen.

 

 

Die dritte Band war Heat aus Berlin, welche ein mehr als ebenbürtiger Spontanersatz für Death Valley sind. Nach eigener Aussage zwar noch etwas vom Vorabend verkatert, starteten sie dafür umso fulminanter. Nachdem die beiden vorherigen Bands sich schon steigerten, war Heat an Tempo und rockigen Elementen kaum zu überbieten. Nicht weiter verwunderlich ist es demnach gewesen, dass die Leute dabei genauso abgingen wie die 5 Jungs auf der Bühne.

 

 

Nach dem körperlichen Auslaugen mit Heat kam etwas für Geist und Seele. Es wird natürlich von Mother Engine gesprochen. Sie spielen dabei nicht einfach nur Lieder, sie erzählen dabei Geschichten, ohne dabei auch nur ein Wort zu verlieren. Ein grandioser Aufbau der Songs mit Höhepunkt und immer wiederkehrenden Elementen lassen ein Eintauchen in eine fantastische Welt. Der einzige Nachteil der sehr guten und schönen Lieder ist das durch die kurze Spielzeit nur wenige gespielt werden können.

 

 

Den Abschluss des Alterna Sounds Festival bildet Tides from Nebula. Sie machen mit ihrem Post-Rock musikalisch ungefähr dort weiter, wo Mother Engine aufgehört haben. So lassen sie das kleine Soundfestival noch einmal im tiefsten Nebel ihrer Musik lauschen und kommen zu einem gelungenen Melodischen Ende, sowohl ihres Auftrittes, als auch insgesamt.

 

 

Alles in allem kann gesagt werden, dass sich der Besuch des Alterna Sounds Festival mehr als gelungen hat. Musikalisch gab es mächtig was auf die Ohren und die Bands waren fast wie abgesprochen aufeinander abgestimmt. Wenn das nur ein Teaser für das Krach am Bach ist, wird sich das große Festival definitiv lohnen, und sei es um diese Bands wiederzusehen.



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