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29.11.2007 Cripper
Sängerin Britta Görtz hatte die Ehre CRIPPER ein wenig näher vorzustellen. - und nahm dabei gleich ein Bad. [Jetzt schulde ich ihr nen Kasten Bier - lh] |
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Die Band existiert unter dem Namen CRIPPER zwar erst seit relativ
kurzer Zeit, aber man mag es nicht glauben, dass es sich bei euch um "Frischlinge" handelt. Gibt es so etwas wie eine musikalische
Vorgeschichte, die wir kennen sollten?
Huch, das klingt ja fast so, als hätten wir schon mal n Projekt in
dieser Konstellation zusammen unter anderem Namen gehabt - das ist
nicht so *lacht* Welche Bands müssen denn erwähnt werden, wenn wir von musikalischen Einflüssen sprechen? Heraus zuhören vermag ich neben HOLY MOSES und THE HAUNTED auch einige alte Helden aus der Bay Area, aber das wird wohl nicht alles sein?
Es gibt da zwei unterschiedliche Betrachtungsweisen auseinander zu
halten.
Zum einen findet sich nicht jede Musikrichtung oder Band, die uns im
weitesten Sinne beeinflusst, auch in unserer Musik wieder.
Zum anderen sind da Bands wie Testament, Exodus, Pantera, Strapping
Young Lad usw, die auf uns als Musikvernarrte da natürlich schon
einen gewissen Einfluss haben - auch, aber nicht nur was das
Songwriting angeht. Gerade auch vor Studioaufnahmen hört man noch mal
ganz intensiv seine Lieblingsscheiben und achtet auf den Sound der
einzelnen Instrumente, die Lautstärkeverhältnisse, etc. Wenn die Fans 50 Minuten Hochgeschwindigkeits-Thrash-Metal erwarten, müsst ihr womöglich mit einem aussagekräftigen "nicht ganz" antworten. Ich finde, dass der Rundling sehr abwechslungsreich ist. Was meinst du? Schwierig zu beantworten ehrlich gesagt. Ich finde unsere Scheibe besonders in Hinblick auf die Atmosphäre der einzelnen Songs abwechslungsreich. Jedes Stück hat da eine andere Ausstrahlung, weckt ein anderes Gefühl. Mein Empfinden beim Hören der "Freak Inside" ändert sich mit jedem Mal Hören, zT sogar sehr deutlich. Ich liebe unsere Scheibe von vorn bis hinten, doch an der ein oder anderen Ecke (und dem Rest der Band geht es da genau so) denk ich mir schon so "Hm, da jetzt noch der Kniff wär cool gewesen" oder "Das kann ich heute viel besser". Besonders merk ich es natürlich an meiner Stimme. Gerade in punkto Abwechslungs- und Facettenreichtum hat sich bei mir noch einiges getan. Zeit für Illusionen: Erinnere dich an die Achtziger zurück und erzähl mir: Hätten CRIPPER mehrere Tausende Alben verkauft, wenn sie ein Teil der amerikanischen Thrash-Metal-Ära gewesen wären?
In den Achtzigern war ich zwischen 3 und 12 Jahren alt, das hätten
mir meine Eltern nie erlaubt *lacht* Die Songs lassen sich zwar sehr rasch mitbrüllen, scheinen aber textmäßig doch eine Message vermitteln zu wollen. Was inspiriert euch denn zu euren Texten?
Viel interessanter ist die Frage: zu was inspirieren die Texte dich?
Wie seid ihr denn mit Andy Classen in Kontakt gekommen und wie war es mit ihm zu arbeiten? Die Frage kam schon ein paar Mal, ist angesichts der "großen Geschichte" dahinter lustig...Wir haben Andy einfach eine e-Mail geschickt, die steht samt seinem üblichen Tagessatz auf seiner Website *lacht* Wir schickten ihm dann unseren fertigen Mix, er uns dann ein paar Tage später das fertige Master. Wir waren aber selbst nie vor Ort und haben auch nicht neben ihm gesessen und gemeinsam beratschlagt oder so. Das war auch gar nicht nötig, er weiß, was er da tut! Auch wenn "Freak Inside" noch sehr frisch ist, gibt es denn darüber hinaus bereits weitere Pläne für die Zukunft? Klar, wir schreiben an neuem Material für ein weiteres Album. Wir entwickeln uns weiter, ganz wollen wir dann auch mal irgendwann die Ergebnisse auf nen Tonträger bannen. Wir machen uns dabei zwar keinen Stress, bummeln aber auch nicht durch die Gegend. Wie sind denn die Pressereaktionen auf "Freak Inside" ausgefallen? Durchweg positiv! Den meisten hat der Freak sehr gefallen. Natürlich gab es auch negative Kritikpunkte, die sich in einigen Reviews auch wiederholten - von einem Verriss waren jedoch alle Pressestimmen weit entfernt. Anderes Thema: Gigs. Was waren neben dem Metal Camp Festival, das ihr erfolgreich für euch entscheiden konntet, bisher die Highlights in eurer Karriere, wenn man von Konzerten spricht?
Ein persönliches Highlight war der Auftritt auf dem Battle zum Queens
of Metal. Von uns und unserer eigenen Leistung her gesehen der beste
Gig, den wir bisher gespielt haben.
Bei dem für mich tollen Album, gibt es denn grundsätzlich schon irgendwelche Reaktionen von Seiten der Plattenfirmen? Ja, es gab zwei konkret Interessierte. Daraus geworden ist aber nichts. Wir wollen nichts überstürzen und nehmen uns lieber mehr Zeit, den richtigen Partner zu finden, als uns vielleicht überstürzt zu binden. Wo wird der Weg von CRIPPER hinführen? Hat die Band ein klares Ziel vor Augen oder lässt man sich einfach treiben? Ziel ist es, möglichst lange zusammen die Musik zu machen, die uns 5 gefällt und diese live zu präsentieren. Alles andere - so groß die Rockstarträume auch sein mögen - empfinden wir als nen extra Schlag Sahne und freuen uns über jeden Schritt, den des weiter geht. Da mag kitschig klingen, macht aber unglaublich Laune! Was man sicher erwarten darf, sind ein paar weitere Live-Gigs. Ist da schon irgendetwas geplant?
Alle Gigs stehen auf cripper.de und myspace.com/cripperthrash.
Noch eine Persönliche frage für unsere Männlichen Leser, gibt es ein festen Freund an deiner Seite, bzw. hast du für so was Zeit ? Nein, zur Zeit bin ich nicht vergeben. Klar hab ich für "so was" Zeit - mal ehrlich, wenn´s einen so richtig gepackt hat, dann nimmt man sich doch einfach Zeit, oder? So jetzt darfst du dich noch nach beliebigen auskotzen !
Toll. Mach ich ständig. Und jetzt fällt mir nix ein. |
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