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Gründonnerstag in Hamburg, das erste Konzert der Flying Aces Tour 2005 in Deutschland und die Halle sollte richtig voll werden. Den Start machten die Schweizer PURE INC., bereits schon um 19.30 Uhr, als sich noch nicht alle in der Markthalle eingefunden hatten. Leider war der Sound derart brachial laut, welches sich auch im Verlaufe des Abends nicht ändern sollte, so dass man selbst neben den Boxen in den vorderen Reihen es ohne Ohropax kaum noch aushalten konnte. Schade, denn das trübte doch bei allen Bands ein wenig den Genuss. PURE INC. schien dies nicht zu stören, nach Songs wie "Genius" und "Peace Of Mind" kam so langsam etwas Stimmung auf und insbesondere Sänger Gianni gab sich redlich Mühe, so dass beim dem zum mitrocken idealen "Fear My Eyes" auch die ersten Reihen sich animieren ließen.
Gegen 20.15 Uhr enterte ROB ROCK mit seiner neuen Bandbesetzung die Bühne und zeigte sich in gewohnt guter Form. Als "Hauptakteur" der Band dominierte er das Bühnengeschehen. Nach anfänglichen Monitorproblemen stieg er gleich mit dem dritten Song in das neue Album "Holy Hell" ein, welches zu diesem Zeitpunkt noch nicht veröffentlicht war. Für das fast niemand den Song kannte, kam er sehr gut an und erntete verdienten Applaus, sichtlich zur Freude auch von ROB ROCK. In abwechselnder Reihenfolge gab es eine halbe Stunde was von den Vorgängeralben und dem neuesten Silberling auf die Ohren, im wahrsten Sinne des Wortes, denn die neuen Stücke rocken live so richtig los. "Judgment Day" als all time Kracher vom "Rage Of Creation" Album hätte selbstverständlich nicht fehlen dürfen. Dennoch, eine halbe Stunde ist einfach etwas kurz für die Auswahl an Songs, die ROB ROCK zur Verfügung stehen.
Der Bericht zu CIRCLE II CIRCLE muss leider Aufgrund des Interviews fehlen, da ich nur noch das Ende der Show von ganz hinten gesehen habe.
Es ist mittlerweile 22.30 Uhr, die Markthalle dürfte ziemlich ausverkauft sein, die Temperatur ist fast am Siedepunkt und die Local Heroes MASTERPLAN legen mit dem Opener des neuen Albums "Crimson Rider" gleich richtig los, um auch die Stimmung in diese Richtung zu treiben. Mit einer guten Mischung von beiden Alben gelingt ihnen dies durchaus, auch wenn mit ein wenig mehr Action und Singalongs für die Fans sicher noch mehr drin gewesen wäre. Keyboarder Axel Mackenrott war in seinem coolen Kiss-Hemd wieder ganz in seinem Element und das nicht nur hinter den Tasten. Des Öfteren gesellte er sich in seinen Pausen zu seinen Bandkollegen. Nachdem Roland Grapow zur eigenen Verwunderung seine Ansage für den nächsten Song in Englisch machte, um dann doch noch einmal ins Deutsche zurück zu kehren, wurde "Falling Sparrow" dem kürzlich verstorbenen Andy Allendörfer und der im letzten Jahr gestorbenen Jaclight gewidmet. Neben den Klassikern wie "Soulburn" und "Enlighten Me" vom letzten Album, kam insbesondere der Song "Wounds" vom aktuellen Silberling äußerst gut an, bevor mit "Black In The Burn" bereits das offizielle Ende der Show eingeleitet wurde. Für die Zugabe"Bleeding Eyes" holte Basser Jan S. Eckert seinen "Bangfish-Bass" mit der eindrucksvollen Beleuchtung doch noch einmal hervor, bevor die Show nach den zwei weiteren Songs "Heroes" und "Crawling From Hell" endgültig um Mitternacht beendet wurde.
Setlist:
Crimson Rider
Back For My Life
Kind Hearted Light
Crystal Night
Enlighten Me
I´m Not Afraid
Love Is A Rock
Spirit Never Die
Soulburn
Falling Sparrow
When Love Comes Close
Wounds
Black In The Burn
Bleeding Eyes
Heroes
Crawling From Hell
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(tennessee)
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